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Ich brauche Dein Blut für meinen Brustpanzer! Klingt das seltsam?
Serie: Masters of the Universe Masterverse
Jahr: 2025

 

Vorwort: Ziemlich am Ende der originalen Masters of the Universe Reihe gab es einen Kerl mit Moskito-Kopf, der eine transparente Brust voller Blut hatte, das man hoch- und runterpumpen konnte um einen Blutsauger zu simulieren. Sogar unter den recht seltsamen Masters Charakteren stach dieser als verdammt schräg raus. Und ein wenig eklig. Nun ist Mosquitor in der Masterverse Reihe zurück, um Blut zu saugen und eklig zu sein. Los geht’s!

Review: Der originale Mosquitor war ein Standard-MotU Body mit Rüstung und einem recht seltsamen Kopf. Für die Masterverse Version der Figur hat man sich nochmal extra auf den techno-organischen Horror Ansatz versteift. Der Körper ist immer noch als der von Mosquitor erkennbar, aber alles wurde nochmal geschärft, gepanzert, und modernisiert. Der silberne Harnisch, die Details am roten Helm, die detaillierten Handschuhe und Stiefel, sowie die neu hinzugekommenen Insektenflügel, das alles gibt ihm eine deutlich gefährlichere Silhouette, ohne den leicht albernen Charm des Originalkonzepts zu übertünchen.

Natürlich ist sein herausragendstes Merkmal der monströse Kopf mit dem langen Stechrüssel und den großen Augen. Er geht locker als ein fürchterliches Horrorexperiment durch. Sein Kopf ist mit einem Schlauch mit dem Torso verbunden, um nochmal rauszustellen dass er nicht nur sticht, sondern Blut absaugt. Natürlich fehlt ihm das Blut-Pumpen-Gimmick der Originalfigur, stattdessen haben wir zwei austauschbare Brustplatten, eine komplett rot (er ist voll) und eine wo Blut an der Innenscheibe runterläuft (noch nicht ganz voll).

Die Beweglichkeit ist Standard für die Masterverse Reihe, somit hat Mosquitor doppelte Knie- und Ellbogengelenke und kann alle möglichen Posen einnehmen. Seine Schulterstücke schränken die Armbeweglichkeit ein klein wenig ein, aber ansonsten ist er frei beweglich. Die Flügel auf dem Rücken sind an Kugelgelenken, somit kann man sie hoch- und runterdrehen und sowohl Flugposen hinlegen als sie auch wie ein Cape am Rücken anliegen lassen.

In punkto Waffen ist Mosquitor voll ausgestattet. Der Blaster sieht weniger wie ein normales Gewehr aus und mehr wie ein außerirdisches Folterinstrument. Die Aufsätze (Messer, Dolch und eine Art Tentakel) können entweder am Stechrüssel oder am Blaster angebracht werden, da kann man viele unterschiedliche Varianten ins Regal stellen. Unterm Strich: wer techno-organische Monster und groteske Schurken mag, dann ist Mosquitor voll ausgestattet Eure Wünsche zu erfüllen.

Bemerkungen: Wie oben schon erwähnt gehörte Mosquitor zu den letzten Figuren, die in der Vintage MotU Reihe 1987 rauskamen. Was ihn auch zu einer der seltensten Figuren der Franchise macht. Er tauchte zumindest mal in einem Mini-Comic auf, wo Hordak ihn dazu benutzte, die Kraft der Sorceress abzusaugen und He-Man eine Falle zu stellen. Er stellte sich auch He-Man selbst entgegen und schaffte es fast, ihn zu überwältigen. Er hatte auch ein paar Auftritte in den Masters Marvel Comics und obwohl er in der 2002er Serie nicht dabei war, gab es damals trotzdem eine NECA Statue von ihm.

Für mich ist Mosquitor einer dieser Charaktere, der wunderbar darstellt warum die Masters of the Universe Reihe immer noch so beliebt ist. Das Konzept ist sowas von abgefahren, wenn man es laut ausspricht: ein böser Moskito-artiger Weltraumvampir der Horde, richtiger Name Bliddeon Black aus der Gluubux Galaxis, mit einer transparenten blutgefüllten Brust. Und doch, irgendwie funktioniert es. Natürlich fehlt der Masterverse Figur das Blut-Gimmick der Originalfigur (hierzu muss man auf die Origins Figur zurückgreifen), aber macht das dadurch wett, dass er deutlich mehr in Richtung Weltraum-Horror schwenkt als damals noch.

Somit unterm Strich: von der fehlenden Medienpräsenz mal abgesehen ist Mosquitor eine wirklich coole Figur, die sowohl als Schurke der Horde funktioniert, aber auch locker in den meisten anderen Superhelden / Science Fiction / Fantasy Franchises auftreten könnte. Er ist grotesk ohne zu düster zu sein, nostalgisch ohne langweilig zu sein, und einzigartig genug, um sogar unter den schrägen Masters Charakteren rauszustechen. Somit jedem empfohlen, der gerne mal einen leicht grotesken Schurken genießt. 

Gesamtnote: 1-

 


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