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Serie: Robots in Disguise 2.0
Fraktion: Decepticon
Kategorie: Warrior
Jahr: 2016

Der Decepticon Schurke Thunderhoof war Boss eines großen Verbrecherimperiums auf Cybertron. Nun da er seinem Stasispod entkommen und frei auf der Erde ist, wird er nichts unversucht lassen um sein Imperium zurückzubekommen. Der riesige Bot mit dem Geweih liebt es seine Gegner zu treten. Wenn Thunderhoof seine Hufe in den Boden rammt -- Badaboom! -- wird alles in der Nähe von einer seismischen Schockwelle umgehauen. Wer sich mit dem Boss anlegt, der kriegt den Huf zu spüren.


Robotermodus: Fangen wir mit Thunderhoofs herausragendstem Merkmal an, seinem Geweih. Die Harke seines Fahrzeugmodus sitzt oben auf seinem Kopf in prominenter Art und Weise. Man kann die Harke entweder gerade lassen oder sie ein Stück zusammenklappen, so dass die Spitzen des Geweihs leicht nach innen zeigen. Letztere ist die offizielle und, wie ich finde, bessere Version, aber es geht beides, insofern habe ich in ein paar Bildern das Geweih gerade gelassen. So oder so, Thunderhoofs Geweih sieht toll aus.

Vom Geweih abgesehen allerdings ist Thunderhoof ein recht generischer Roboter. Größtenteils blau und schwarz, die Räder seines Fahrzeugmodus an Armen und Beinen, und gut beweglich. Er hat ein schwarzes Gewehr dabei (was er im Cartoon kein einziges Mal benutzt hat) und... ja, mehr fällt mir eigentlich nicht ein. Versteht mich nicht falsch, ich mag Thunderhoof, aber irgendwie habe ich hier mehr erwartet. Keine Ahnung was, um ehrlich zu sein, aber mehr als ein „Gut“ kann ich dem Robotermodus nicht geben.

Alternativmodus: Thunderhoof verwandelt sich in einen Traktor mit großer Harke vorne dran. Die Transformation ist recht einfach und das Resultat sieht gut aus, keine sichtbaren Roboterteile. Der einzige kleine Nachteil sind die Seitenfenster, die sich aus einem blauen Teil des Brustkorbs und den schwarzen Schultergelenken zusammensetzen, der Übergang dazwischen ist diagonal. Somit sehen die Fenster aus, als wären sie kaputt und mit schwarzem Plastik notdürftig geflickt, zumindest war das mein erster Eindruck. Macht aber nichts, trotzdem ein guter Fahrzeugmodus. Nicht spektakulär, aber okay.

Bemerkungen: Thunderhoof war einer der vielen Decepticon Kriminellen, die mit dem Gefängnisschiff Alchemor auf der Erde abstürzten und entkamen. Auf Cybertron war er Boss seines eigenen Verbrechersyndikats, auf der Erde allerdings musste er sich Steeljaw unterordnen (was ihm nicht passte, aber scheinbar machte ihm Steeljaw ein Angebot, dass er nicht ablehnen konnte). Im Original redet er wie ein stereotyper Klein-Mafioso aus New Jersey und als ich die ersten Promobilder von ihm sah, wünschte ich mir er würde Ultimoose heißen. Aber gut, Thunderhoof war in beiden Staffelfinalen am großen Endkampf beteiligt und wurde beide Male von den Autobots besiegt und eingesperrt. Dumm gelaufen.

Als Figur ist Thunderhoof solide und ich liebe sein Geweih, allerdings kann ich mich für den Rest der Figur irgendwie nicht so richtig begeistern. Wo die meisten RID Bösewichter richtig schön schräg aussehen, ist er eigentlich ein normaler Roboter, nur mit Geweih oben drauf. Für mich irgendwie nicht seltsam genug. Aber er ist trotzdem gut und es gibt eh zu wenige Decepticons in der RID Spielzeugreihe, insofern ist er trotzdem eine Empfehlung.

Gesamtnote: 2
 
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